Kernkompetenz: Interaktiv- emotionale Kompetenz

Erfolgreiche Führungsarbeit, erfolgreiches Zusammenwirken auf allen Ebenen bedarf Mannigfachem: Neben geeigneten systemischen Rahmenbedingungen bedarf es u.a. eines persönlich geklärten Rollenbewusstseins, einer positiv gestimmten Haltung gegenüber dem Leben, den Menschen und der Aufgabe.

Getragen von der Erkenntnis, dass jedwedes erfolgreiche Zusammenwirken von Menschen sowohl im hierarchischen Kontext als auch auf gleicher Ebene eines wertigen Verständnisses füreinander bedarf, kommt der Verständigung und der Beziehung zueinander eine besondere Bedeutung bei.

Somit bildet interaktives Begegnen die Voraussetzung für eine tiefende, vertrauensgeprägte Beziehung auf emotionaler Ebene.

 

Zum Schwerpunktthema Führung:

Führende nehmen ziel- und ergebnisorientiert Einfluss auf ihre Mitarbeiter.

Die Gretchenfrage dabei lautet: Warum sollten Mitarbeiter auf Ihre Vorgesetzten hören, sich einlassen, Anweisungen befolgen, Freiräume autonom und verantwortlich zum Unternehmenswohl nutzen?

Kraft der den Führenden verliehenen Amtsautorität? Reicht diese allein, um das Mitarbeiterpotenzial vollends zu nutzen?

Nein! Autorität, Durchsetzungsvermögen, Stringenz und Konsequenz gehören auch zum Führungshandwerk, jedoch bedarf es heute wesentlich mehr, möchte man erfolgreich führen:

Führen bedeutet daher u.a. möglichst jeden Mitarbeiter nach seinen gegenwärtigen Möglichkeiten einzusetzen, seine Potenziale zu erkennen und diese zum Wohle aller Systembeteiligter zu entwickeln und zu fördern.

Entsprechend ist meine Führungsarbeit darauf ausgerichtet, Wertschätzung und Respekt als oberste Handlungsmaxime zu lehren und dennoch für eine klare und eindeutige Leistungsforderung zu stehen.

Im operativen Führungshandeln bedeutet dies, ein Kontinuum zu beschicken, welches einerseits Freiraum analog dem Reifegrad des Mitarbeiters zulässt, andererseits jedoch auch Stringenz in der Führung ermöglicht, liegen keine nachvollziehbaren und akzeptablen Beweggründe für Minderleistung bzw. normabweichendem Verhalten vor.

Nicht zuletzt kommt somit auch der Führungskultur eines Unternehmens eine prägende und somit tragende Rolle für ein adäquat - erfolgsorientiertes, dennoch menschlich würdigendes Führungshandeln zu.

 

Zum Schwerpunktthema Zusammenarbeit:

Eine auf Effektivität ausgerichtete Zusammenarbeit bedarf der Verständigung und des Verständnisses füreinander.  Daher bildet sowohl bei der Entwicklung von Teams als auch bei der Teamklärung der interaktiv-emotionale Kontext die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Getragen und zusammen gehalten werden Spitzenteams von einer sie einigenden, verbindenden Teamkultur, welche Normen und Werte verbindlich regelt.

 

Zur Kernkompetenz Interaktiv-emotionalen Kompetenz:

Dem adressatenbezogenen Sprachgebrauch kommt eine mitentscheidende Bedeutung für Ihren Erfolg bei.  Ihre Befähigung und Bereitschaft, inhaltlich zu überzeugen, klar und verständlich zu formulieren, eröffnet die Möglichkeit, dass sich Ihr Interaktionspartner gern und freiwillig mit Ihnen und Ihrer Intention auseinander setzt.

Einflussnahme, Überzeugungsvermögen hat zudem stets mit Gefühlen zu tun. Es liegt an Ihnen, die Gefühle des Adressaten zu würdigen und somit die Grundllage zu schaffen, dass sich der Interaktionspartner auch berührt fühlt. Gelingt es Ihnen, sowohl inhaltlich als auch emotional Identifikationsangebote zu setzen, so werden die so Angesprochenen sich in der Regel auf Sie einlassen und Ihnen folgen.

Besonders in schwierigen Situationen kommt dem konstruktiven und respektvollen Umgang mit den eigenen sowie den Emotionen des Gegenüber eine mitentscheidende Rolle für Ihren anzustrebenden Erfolg bei.